Warning: file_get_contents(http://217.160.164.18/typo3-dom/fileadmin/kalenderseiten/kalender_5746-3.htm) [function.file-get-contents]: failed to open stream: HTTP request failed! HTTP/1.1 404 Not Found in /homepages/2/d85426027/htdocs/typo3-dom2008/fileadmin/templates/kalendertag.php on line 26
Willkommen im Hohen Dom zu Köln
Home
Diese Seite in deutschThis Site in english
Home
Advent und Weihnachten im Dom
 



Pontifikalamt mit Chormusik

 

Mittwoch 8. Dezember 2006 18:30 Uhr



Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariä

Vor 152 Jahren, am 8. Dezember 1854, verkündete Papst Pius IX. in einem feierlichen Akt die verbindliche Glaubenslehre von der unbefleckten Empfängnis der Gottesmutter Maria.

 

Seit dem Altertum beschäftigt die Theologen die Entwicklung des Dogmas. Männer wie Irenäus von Lyon, Ephraem der Syrer, Gregor von Nazianz und Augustinus bezeugen die theologischen und die im Volksglauben vorhandenen Überlegungen und Auseinandersetzungen mit der "unbefleckten Empfängnis".

 

Die Ursprünge des mit dem Dogma der "Unbefleckten Empfängnis" verbundenen Festes "Mariä Empfängnis" (8. Dezember) reichen mehr als 1.000 Jahre zurück. Der Osten feierte das Fest an manchen Orten schon seit dem 10. bis 12. Jahrhundert als "Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter durch Anna". Im Westen führte es Anselm von Canterbury um 1100 für seine Diözese ein. Der Franziskaner Duns Scotus (1265-1308) gilt als Urheber der aktuellen "Immaculata-Lehre", wonach Maria durch eine Voraus-Erlösung (prae-redemptio) Jesu Christi ohne Erbsünde empfangen werden konnte. 1477 führte Papst Sixtus IV. das Marienfest in Rom ein.

 

Im 17. Jahrhundert setzen sich viele Orden, vor allem die Jesuiten für die Immaculata-Lehre ein. Durch einen Jesuiten wurde auch der Habsburger Kaiser Ferdinand III. zu seinem berühmten Immaculata-Gelübde 1645 motiviert. Als damals in den Jahren des Dreißigjährigen Krieges die Eroberung Wiens durch das schwedische Heer befürchtet werden musste, gelobte der Kaiser, das Fest "Mariä Empfängnis" in seinen Territorien einzuführen und auf einem öffentlichen Platz Wiens eine Mariensäule aufzustellen. Unter Clemens XI. weitete sich das Fest schließlich unter dem seit damals einheitlichen Namen "Mariä Empfängnis" 1708 auf die gesamte katholische Kirche aus.

 

1854 schließlich verkündete Pius IX. das Dogma und fixierte das Fest für die gesamte römisch-katholische Kirche als verbindliches Glaubensgut.

 

Wir wollen uns auch in diesem Jahr der Fürsprache der Gottesmutter Maria als der Patronin unseres Erzbistums und des Kölner Domes anvertrauen und feiern am 8. Dezember mit unserem Erzbischof um 18:30 Uhr das Pontifikalamt am Abend des Hochfestes.


zurück...



Fastenzeit im Kölner Dom
11.000 Sterne für den Kölner Dom
Südquerhausfenster
Termine Kölner Dommusik

Aktuelles:
Foto:  (c) Dombauarchiv Köln
Klingeltöne

Buch zur Freilegung des Kölner Domes im 19. Jahrhundert erschienen

Videos über die diesjährige Domwallfahrt

Website für die Heiligen drei Könige

Mehr Stufen als das Ulmer Münster

Kölner Domblatt 2008

„Nightfever“ im Kölner Dom